Jeder von uns spürt die Auswirkungen des höchstgefährlichen Coronavirus. Weltweit sind nach Zahlen der WHO bereits 246,9 Mio. Erkrankungen durch SARS-CoV-2 bestätigt und 5 Mio. Menschen sind in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben (Stand: 03.11.2021). Neben Industrienationen wie Frankreich und die USA sind osteuropäische und lateinamerikanische Länder schwer von der Pandemie betroffen. „Wir möchten unseren Blick auch gen Afrika richten", so Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt. „In den ärmsten Regionen des afrikanischen Kontinents sind viele Menschen dem Virus und seinen Folgen schutzlos ausgeliefert."
Unterstützen Sie unsere Corona-Hilfe!
Hoffnungszeichen e.V. steht seit über 35 Jahren Bedrängten und Ausgebeuteten weltweit bei - aus christlicher Überzeugung. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir auch Betroffene der Corona-Pandemie unterstützen und das Leid vieler Familien lindern - bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.
Immense Gefahr für Entwicklungsländer
Das Coronavirus ist für alle Länder dieser Welt eine immense Herausforderung. Insbesondere dem afrikanischen Kontinent droht bei ungebremster Verbreitung eine Katastrophe. Doch auch Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben schwerwiegende Folgen. Nur vier Prozent der Bevölkerung Afrikas sind voll immunisiert. Die 54 afrikanischen Staaten beklagen offiziell über 218.000 Tote bei 8,5 Mio. Infektionen (Stand: 31.10.2021).
Maßnahmen in unseren Projektregionen
Als Akteur im medizinischen Bereich haben wir unsere Dienste für die Gesundheit vieler Menschen massiv ausgebaut. Im Einsatz gegen das Coronavirus obliegt den Hoffnungszeichen-Mitarbeitern in Kenia, Uganda und Armenien große Verantwortung. In unseren ostafrikanischen Projektländern ist die Situation im medizinischen Sektor schon ohne Corona oft dramatisch. Neben medizinischer Hilfe verstärkt Hoffnungszeichen zudem seine materielle Unterstützung Bedürftiger, denn auch die weltweiten Restriktionen zur Eindämmung des Virus haben schwerwiegende Auswirkungen.
Osteuropa/Vorderasien
In Dörfern im Norden Armeniens stehen wir verarmten Familien bei. Aufgrund der Lockdowns benötigen sie dringend Grundnahrungsmittel. Um die Versorgung über diese Nothilfe hinaus zu gewährleisten, unterstützen wir bedürftige Haushalte in der Provinz Schirak mit einem nachhaltigen Schafprojekt.
Unsere armenischen Mitarbeiter unterstützen Krankenstationen sowie ein Prothesenzentrum in Bergkarabach mit Schutzausrüstung (Anzüge, Masken, Handschuhe) sowie Desinfektionsmittel.
Insbesondere im Jemen droht durch Covid-19 unermessliches Leid. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner RDP, mit dem wir auch Hungerhilfe leisten, versuchen wir in acht Distrikten die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus zu verhindern, indem wir drei Gesundheitsstationen sowie der Bevölkerung mit Schutzausrüstung, Hygieneartikeln, Schulungen und Aufklärungskampagnen beistehen - mehrere Zehntausend Menschen profitieren hiervon.
Kenia
In Nordkenia an der Grenze zu Äthiopien unterstützen wir in der Gemeinde Illeret ein Gesundheitszentrum; und "mobile Kliniken" erreichen auch abgelegene Ortschaften. Den medizinischen Mitarbeitern stellen wir wichtige Schutzausrüstung zur Verfügung. Zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen haben wir LKWs mit Wasser sowie Seife in die Region geschickt. Ein Hoffnungszeichen-Mitarbeiter sensibilisiert die Bevölkerung mithilfe von Radioübertragungen für die Gefahren des Virus.
Nicht nur in den abgeschiedenen Regionen Kenias stehen wir den Menschen zur Seite. Auch in Kibera, dem größten Slum Nairobis, verteilen wir Hilfsgüter an Familien. Eingepfercht in ihren Hütten, ohne Job und ohne Einkommen ist die momentane Corona-Situation für die Einwohner der Armenviertel besonders kritisch.
Südsudan
Wir stehen der Diözese Rumbek, unserem langjährigen Partner im Südsudan, bei. Die Diözese betreibt seit einigen Jahren eine von Hoffnungszeichen aufgebaute und unterstützte Klinik. Damit die Helfer im Umgang mit dem Coronavirus besser ausgestattet sind, stellen wir ihnen Schutzausrüstung und Hygieneartikel zur Verfügung.
Ähnliches ermöglichen wir den Loreto-Schwestern. Diese betreiben in Maker Kuei etwas außerhalb von Rumbek eine Krankenstation sowie eine Grundschule und ein Internat, die mit Hilfe von Hoffnungszeichen errichtet wurde.
Uganda
Unsere noch junge Klinik im ostugandischen Kosike haben wir mit Sauerstoffgeräten, Schutzausrüstung sowie Desinfektionsmittel ausgestattet. Auch in Kosike wird die Bevölkerung umfassend über die Corona-Pandemie informiert; zudem richten wir für die Gemeinde eine neue Wasserstelle mit Seife ein.
Gemeinsam gegen Corona
Mehr denn je sehen wir uns in dieser Krisenzeit als Hilfsorganisation gefordert und möchten mit Ihrer Unterstützung Maßnahmen gegen den gefährlichen Erreger treffen sowie materielle Unterstützung für Bedürftige leisten. Hoffnungszeichen-Vorstand Reimund Reubelt: "Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unsere Solidarität in die ärmsten Regionen der Welt tragen! Danke für Ihre Gebete und Ihre Spende."
Hoffnungszeichen für Bedrängte weltweit
Gerade in dieser schweren Zeit ist es uns ein Anliegen, unsere regulären Projekte fortzusetzen; etwa einkommensschaffende Initiativen oder Projekte im landwirtschaftlichen Bereich, sodass sich Menschen selbst versorgen können, da Covid-19 für vom Hunger geschwächte Menschen noch gefährlicher ist. Da bei allen Projekten einheimische Mitarbeiter bzw. Partnerorganisationen tätig sind, kann unsere Arbeit trotz Einschränkungen aufrechterhalten werden.
Wir sind für Sie da
Hoffnungszeichen hat zum Schutz seiner Mitarbeitenden in Konstanz und Nairobi eine Reihe von Vorkehrungen getroffen, um das Risiko einer Infizierung zu minimieren. Unseren Service für Sie als Spenderin und Spender halten wir natürlich aufrecht. Sie erreichen uns über die bewährten Kanäle - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!